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Binette Schroeder: Eine Illustratorin macht Briefumschläge zu Kunstwerken

Es gibt keinen wissenschaftlichen Begriff für diese Kleinode. Und selten sind sie öffentlich zu sehen. In Werkkatalogen, z. B. von Rotraut Susanne Berner oder Axel Scheffler, kann man einige bestaunen. Und jetzt gibt es in Zürich eine kleine, aber feine Vitrinenausstellung mit Originalen und Briefumschlägen, adressiert an Rosmarie Tschirky. Die langjährige Leiterin des heutigen SIKJM hat die international erfolgreiche Illustratorin durch ihre Arbeit kennengelernt; bald wurde daraus eine Freundschaft. Binette Schroeder umspielt die Briefmarken, setzt sie in Landschaften oder Szenen und schreibt die Adresse teils in kalligrafischer Manier. Was als „Gelegenheitskunst“ entsteht, verrät viel über Bildfindung, und erzählt von der Lust an der Narrenfreiheit ausserhalb gewohnter Stile und Motive.

Klein, aber fein! – und herzhaft empfohlen von Hans ten Doornkaat

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